Unsere Geschichte

Es war so gegen 1937, als Elfriede Nehrkorn, die Großmutter des heutigen Chefs, die Idee hatte, selber Obst zu verarbeiten.

Die Großeltern waren frisch verheiratet, hatten Hals über Kopf ein Haus gekauft und mussten irgendwie an Geld kommen, um ihre Schulden zu bezahlen. Auf der Landwirtschaftsschule hatte sie unter anderem das Einkochen gelernt und dort auch von eingekochtem Apfelsaft probiert.

Irgendwann später gab das dann den Ausschlag. Mit viel Mühe, unendlich viel Enthusiasmus und harter Arbeit legten Großmutter und Großvater den Grundstein für den heutigen Betrieb. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die »Nachbarschaftshilfe« zu einer Existenzgrundlage. Es gab in den Nachbarorten einige Obstannahmestellen und ein Dreirad wurde angeschafft, sodass der Großvater seine Elle, er war eigentlich Schneidermeister, an den Nagel hing und sich ganz der Mosterei widmete. Die Technik wurde verbessert und erleichterte die schwere körperliche Arbeit.

Später übernahm Hans-Herrmann Nehrkorn, erster gelernter Süßmoster und Meister seines Fachs, gemeinsam mit seiner Frau den kleinen Betrieb und sie machten ihn zu dem, was er heute ist. Sein Erfindungsreichtum gepaart mit technischem Können trugen dazu bei, dass die Arbeit leichter und effektiver wurde. Der Sozialismus kam und ging wieder, die Mosterei hat ihn ohne Verstaatlichung überstanden. Jetzt hat die dritte Generation den Betrieb übernommen, um ihn im Sinne seiner Gründerin weiterzuführen.